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Konzeption

Rahmenbedingungen

Gesetzliche Grundlagen - BayKiBiG (Bayerisches Kinderbildungs-und Betreuungsgesetz) Art. 2 Begriffsbestimmungen:

(1) Kindertageseinrichtungen sind außerschulische Tageseinrichtungen zur regelmäßigen Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern .

(2) Kindergärten sind Kindertageseinrichtungen, deren Angebot sich überwiegend an Kinder von drei Jahren bis zur Einschulung richtet.

Art. 10 Auftrag zur Bildung, Erziehung und Betreuung in Kindertageseinrichtungen

(1) Kindertageseinrichtungen bieten jedem einzelnen Kind vielfältige und entwicklungsangemessene Bildungs- und Erfahrungsmöglichkeiten, um beste Bildungs- und Entwicklungschancen zu gewährleisten, Entwicklungsrisiken frühzeitig entgegenzuwirken sowie zur Integration zu befähigen. Eine angemessene Bildung, Erziehung und Betreuung ist duch den Einsatz ausreichenden und qualifizierten Personals sicherzustellen.

Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan (BEP)

Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan gilt für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung, zu denen Kinderkrippen, Kindergärten, Kinderhäuser und integrative Kindertageseinrichtungen zählen. Im Mittelpunkt stehen die Bildungsbedürfnisse, die Kinder bis zur Einschulung für ihre optimale Entwicklung brauchen. Er dient uns als Anregungs- und Orientierungsrahmen wie Bildungs- und Erziehungsziele bestmöglích umgesetzt werden können.

Auszug aus der Kindertagesstättenordnung

§ 1 Aufgaben der Kindertagesstätte

Die katholische Kindertagesstätte unterstützt und ergänzt die familiäre Erziehung, um den Kindern bestmögliche Entwicklungs- und Bildungschancen zu vermitteln. Sie bietet kindgemäße Bildungsmöglichkeiten an und fördert Persönlichkeitsentfaltung sowie soziale Verhaltensweisen. Eventuelle Entwicklungsmängel sollen ausgeglichen werden. Leitziel aller pädagogischen Arbeit in der katholischen Kindertagesstätte ist der beziehungsfähige, wertorientierte, schöpferische Mensch, der sein Leben verantwortlich gestalten und den Anforderungen in Familie, Staat und Gesellschaft gerecht werden kann.

Pädagogik

Unser Leitziel

Wir als katholische Einrichtung sehen das Kind als kostbares Geschenk Gottes, das die Liebe zu Gott entdeckt, erlebt und sich in seiner Hand wohl, geborgen und angenommen fühlt.

Durch die religiösen Erfahrungen und das Miterleben vom gelebtem Glauben, Gemeinschaft, Festen und Ritualen geben wir dem Kind eine positive Lebenserfahrung für die Zukunft mit.

Gemeinsam mit dem Vertrauen auf Gott begleiten wir die Kinder ein Stück auf ihrem Lebensweg.

Pädagogische Zielsetzung

Unser Ziel ist es, die Kinder in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu erziehen, mit dem Ziel, zusammen mit den Eltern den Kindern die hierzu notwendigen Basiskompetenzen zu vermitteln. Wir bilden und erziehen die Kinder ganzheitlich und wirken auf deren Integrationsfähigkeit hin, wobei wir auf den Entwicklungsverlauf des Kindes achten. ( angelehnt an BayKiBiG)

Mitwirkung der Kinder

Beteiligung und Beschwerde

Kinder haben das Recht, an allen sie betreffenden Entscheidungen entsprechend ihrem Entwicklungsstand beteiligt zu werden. Die Kinder erleben dadurch:

  • dass sie etwas bewirken können
  • ernst genommen werden
  • Steigerung und Stärkung des Selbstbewusstseins
  • gleichberechtigt sind

Wir legen Wert auf einen ständigen Dialog mit den Kindern. Dies kann in der täglichen Reflexion mit den KIndern, in einer Kinderkonferenz oder im täglichen Gespräch sein. In unserem jährlichen Fragebogen über die pädagogische Arbeit in unserer Einrichtung ist eine Kinderseite ( Wünsche, Ideen, Meinungen und Kritik) fest verankert.

Die Kinder werden in forlgenden Bereichen mit einbezogen:

  • Raumgestaltung (Spielmaterialien, Spielecken...)
  • Themen unserer Projekte
  • Gestaltung von Festen und Feiern
  • Regeln in der Gruppe
  • Tagesgeschehen
  • ...

Wir ermutigen die Kinder im täglichen Miteinander nachzufragen und gemeinsam zu überlegen ob Dinge besser gemacht werden können. Die Kinder haben bei uns die Möglichkeit ihre Beschwerden, Ideen... jederzeit zu äußern. Für uns ist ein vertrauensvolles Verhältnis zum KInd und gegenseitiger Respekt die Grundlage, damit Kinder sich trauen ihre Kritik an uns oder andere Kinder heranzutragen.Gemeinsam getragene Lösungen für Konflikte, Streit uns Beschwerde als gleichberechtigte Partmer zu finden, ist dabei unser Ziel.

Inklusion

Wir sind offen für alle Kinder und deren Familien, d.h.: Kinder aus allen sozialen Schichten, mit verschiedenen Familienhintergründen, mit unterschiedlichem Entwicklungsstand, mit verschiedenen Religionen und Weltanschauungen, mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Behinderung, unterschiedlichem Alter und Geschlecht... . Wir sehen uns als Anwalt des Kindes und entscheiden gemeinsam mit den Eltern, der Trägerschaft, dem Team, dem Elternbeirat , der Fachberatung und der Fachaufsicht ob im Einzelfall unsere Einrichtung die geeignete Wahl für das Kind ist, zum Wohle aller Kinder.

Förderung der Basiskompetenzen

Basiskompetenzen

Als Basiskompetenzen werden grundlegende Fertigkeiten und Persönlichkeitscharakteristika bezeichnet, die das Kind befähigen, mit anderen Kinder und Erwachsenen zu interagieren und sich mit den Gegebenheiten seiner dinglichen Umwelt auseinander zu setzen. ( Auszug aus dem BEP) Es kann keine Kompetenz als "alleinstehen" gesehen werden. Sie bedingen bzw. überschneiden sich immer wieder.

Wir fördern die Kompetenzen im spielerischen Alltag mit den Kindern und geben hier nur einzelne Beispiele, da die Kompetenzen auch in den einzelnen Bildungs- und Erziehungsbereichen gefördert werden.

Personale Kompetenzen:

Selbstwahrnehmung

  • Wir nehmen das Kind in seinem ganzen Wesen an, so wie es ist
  • Wir geben dem Kind Lob und Bestätigung für seine Aktivitäten und Leistungen

motivationale Kompetenzen

  • Wir gebendem Kind die Möglichkeit Herausforderungen zu bewältigen ( z.B. in der Bewegungsbaustellle, in Experimenten...)
  • wir sind den Kindern ein Vorbild, in dem wir mit Selbstvertrauen an neue oder schwierige Aufgaben herangehen und auch die Kinder dazu anleiten

kognitive Kompetenzen

  • Wir geben dem Kind vielfältige Angebote zum Erfahren mit allen Sinnen ( z.B. am Obst und Gemüsetag...)
  • wir erarbeiten mit den Kindern gemeinsam Problemlösungen ( z.B. niederlagelose Problemlösung...)

 physische Kompetenzen

  • Wir geben dem Kind die Möglichkeiten seinen Bewegungsdrang auszuleben (z.B. in gezielten Turn- und Rhythmikstunden, in der Bewegungsbaustelle, täglich im Garten...)
  • Wir lernen dem Kind grundlegende Hygienemaßnahmen selbständig auszuführen (z.B. Nase putzen, Hände waschen vor dem Essen, nach jedem Toilettengang...)

Komptetenzen zum Handenl im sozialen Kontext:

soziale Kompetenzen:

  • Wir lernen dem Kind Beziehungen zu anderen aufzubauen (z.B. in der Freispielzeit, in Kreisspielen...)
  • Wir bieten dem Kind vielfältigste Möglichkeiten zum Gespräch an (z.B. im Morgenkreis, in Kinderkonferenzen, im täglichen Alltag...)

Entwicklung von Werten und Orientierungskompetenz

  • Wir geben dem Kind im täglichen Miteinander das Gefühl, das jeder einzigartig und kostbar ist
  • Wir lernen dem Kind die Meinungen, Werte und Einstellungen anderer zu achten (z.B. in Kinderkonferenzen, in Diskussionen, im täglichen Gespräch...)

Fähigkeit und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme

  • Das Kind lernt den anderen zu helfen und sich für sie einzusetzen (z.B. in Konfliktsituationen, gegenseitige Hife beim Anziehen...)
  • Wir bringen dem Kind unsere Umwelt nahe, und lernen sie zu schätzen und zu schützen (z.B. bei Spaziergängen, in versch. Projekten, wir trennen Müll...)

Fähigkeit und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe

  • Wir lernen gemeinsam auf Gesprächsregeln zu achten
  • Bei gemeinsamen Planungen mit den Kindern (z.B. über den Verlauf eines Projektes )

Wir unterstützen die Lernentwicklung der Kinder in dem wir:

  • die Kinder zum Fragen motivieren
  • die Neugierde der Kinder wecken
  • gemeinsam mit ihnen reflektieren
  • eine geeignete Lernumgebung schaffen
  • Angebote und Material bereitstellen
  • Themen als Lernangebote geben
  • Gelerntes mit dem Kind verbalisieren und dokumentieren
  • ihnen einen Orientierungsrahmen geben z.B. in Projekten

 Lernmethodische Kompetenz:

- Lernen wie man lernt -

wir lernen:

  • in allem was wir tun
  • durch Erfolg und Misserfolg
  • durch Experimente
  • am Vorbild
  • mit allen Sinnen
  • individuell
  • selbstbestimmt
  • von- und miteinander
  • verschiedene Lernmethoden kennen
  • alleine und gemeinsam
  • in kleinen Schritten
  • Erlerntes einzusetzen und flexibel zu nutzen

Wir unterstützen die Lernentwicklung der Kinder in dem wir:

  • die Kinder zum Fragen motivieren
  • die Neugierde der Kinder wecken
  • gemeinsam mit ihnen reflektieren
  • geeignete Lernumgebungen schaffen
  • Angebote und Marerialien bereitstellen
  • Themen als Lernangebote geben
  • Gelerntes mit dem Kind verbalisieren und dokumentieren
  • ihnen einen Orientierungsrahmen geben z.B. in Projekten

kompetenter Umgang mit Veränderungen und Belastungen: Widerstandsfähigkeit (Resilienz)

Resilienz ist die Grundlage für positive Entwicklung, Gesundheit, Wohlbefinden und hohe Lebensqualität sowie der Grundstein für einen kompetenten Umgang mit individuellen, familiären und gesellschaftlichen Veränderungen und Belastungen. (BEP)

Deswegen fördern wir bei den Kindern:

  • die Religiosität
  • die Kreativität
  • die Problemlösefähigkeit
  • die Lernbegeisterung
  • das Selbstvertrauen/ Selbstwertgefühl
  • die Eigenaktivität
  • die Selbstregulationsfähigkeit
  • das Einfühlungsvermögen
  • eine optimistische Lebenseinstellung
  • die Stärken der Kinder

Wir beobachten und dokumentieren die sozial- emotionale Entwicklung und Resilienz bei den Kindern langfristig mit dem Beobachtungsbogen:

Perik: positive Entwicklung und Resilienz im Kindergartenalltag ( entwickelt vom Staatsinstitut für Frühpädagogik ifp)

Pädagogische Arbeit in den einzelnen Bildungsbereichen

Religiöse Bildung und Erziehung

Wir geben den Kindern die Möglichkeit, in der Begegnung mit lebensnahten Wertesysthemen und religiösen Überlieferungen eigene Standpunkte zu finden sowie Wertschätzung und Offenheitn gegenüber anderen zu entwickeln. (BEP)

  • Wir erleben den Glauben mit den Kindern als etwas Schönes, Freudiges und Hoffnungsvolles im täglichen Miteinander
  • Die Kinder spüren, Gott liebt mich so wie ich bin, er lässt mich nicht allein
  • Wir lernen Elemente und Inhalte unseres katholischen Glaubens kennen
  • Wir entdecken staundend und dankend die Vielfalt der Schöpfung
  • Wir erleben, erfahren und lernen mit den Kindern den kirchlichen Jahresfestkreis
  • Die Kinder sind eingebunden in die Gemeinschaft der Kirche ( Familiengottesdienste...)
  • Wir begegnen offen anderen Religionen und Glaubenshaltungen

Sprachliche Bildung und Förderung

Bedeutet für uns:

  • dem Kind aktiv zuhören
  • die Sprechfreude des Kindes positiv zu stärken
  • dem Kind ein sprachliches Vorbild zu sein
  • Möglichkeiten und Impulse zum gemeinsamen Gespräch geben
  • Non- verbale Ausdrucksformen kennen lernen ( Körpersprache, Mimik...)
  • Den Wortschatz des Kindes erweitern
  • Das Sprachverständnis fördern ( hören, verstehen, wiedergeben...)
  • Literacy- bezogene Kompetenzen erwerben z.B. das Interesse rund um Bücher und die Buchkultur...
  • Teilnahme am Sprachberaterkonzept 2010
  • für die zukünftigen Schulkinder bieten wir verschiedene Sprachspiele sowie Elemente aus dem Würzburger Trainingsprogramm oder anderen Sprachprogrammen an. Ausschlaggebend für die Auswahl des Angebotes ist der Entwicklungsstand und die Beobachtungen der Kinder und nicht das Programm.

Wir beobachten und dokumentieren die sprachliche Entwicklung des Kindes langfristig mit verschiedenen Beobachtungsbögen:

  • seldak: Sprachentwicklung und Literacy bei deutschsprachig aufwachsenden Kindern
  • sismik: Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern

Beide Bögen wurden vom Staatsinstitut für Frühpädagogik in München entwickelt (ifp)

Mathematische Bildung

  • Vermittlung mathematischer Grundkenntnisse (Vergleichen von Mengen nach Farbe, Form, Größe, Gewicht
  • Geometrische Formen (Würfel, Quadrat, Säule, Kreis - im Kreis aufstellen, einen Kreis legen...)
  • Durchführung von Experimenten (messen, wiegen...)
  • Förderung des Zahlbegriffs ( Zählen, Abzählen, Ordnungszahlen...)
  • Freude und Neugierde im Umgang mit Zahlen und Mengen
  • Zahlenland nach Prof. Dr. Preiß im letzten Kindergartenjahr

Naturwissenschaftliche Bildung

  • Grundeinsichten in die Naturvorgänge gewinnen (Wachsen, Wetter, Jahreszeiten...)
  • die Natur durch richtiges Verhalten schützen und pflegen
  • die Kinder zum Fragen animiern
  • den Forschergeist der Kinder fördern
  • mit den Kindern experimentieren
  • ein naturwissenschaftliches und technisches Grundverständnis entwickeln ( z.B. Zeit, Temperatur...)
  • Phänomene aus der Welt der Akkustik, Optik, des Magnetismuns, Elektrizität...erforschen
  • Kennenlernen der einheimischen Natur und Tierwelt (z.B. Spaziergang mit dem Förster...)

Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und

Erziehung

  • Spaß am bildnerischen und kreativen  Gestalten (malen, kleben, schneiden, falten, formen...)
  • Freude Neues kennen zu lernen und auszuprobieren ( reißen, spritzen, marmorieren...)
  • Entfaltung und Umsetzung der eigenen Phantasie
  • Mut zu Veränderungen
  • Gestaltung mit wertfreiem Material und Naturmaterialien
  • eigene Gestaltungs- und Ausdruckswege entdecken

Musikalische Bildung und Erziehung

  • Verschiedene Instrumente kennenlernen und spielen
  • Fähigkeiten und Fertigkeiten zum Singen, rhythmischen Bewegungen und Musizieren fördern
  • Einsatz der körpereigenen Instrumente (klatschen, stampfen...)
  • Förderung des aktiven Hörens von Musik (CD, Kassetten...)
  • Freude an der Musik erfahren ( singen im Tagesablauf, Klanggeschichten...)
  • Spiele mit Musik und Sprache
  • Selber Musikinstrumente herstellen
  • tanzen nach Musik

Bewegungserziehung, Gesundheit und Sport

  • körperliche Fähigkeiten wie Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Geschicklichkeit und Bewegungsfertigkeiten wie Springen, Laufen, Werfen, Fangen weiterentwickeln
  • Erleben des eigenen Körpers und eine Beziehung zum Körper gewinnen
  • regelmäßige Obst und Gemüsetage
  • wir bieten dem Kind Möglichkeiten an, zum Rückzug bei Müdigkeit und Stress
  • wir gehen vom gemeinsamen Essen zur freien Brotzeit über. Dadurch lernen die Kinder auf die Signale ihres Körpers zu achten. ( z.B. wann habe ich Hunger oder Durst)
  • Besuch beim Zahnarzt
  • Entwicklung der Reaktionsschnelligkeit und des rhythmischen Empfindens (verschiedene Spiele, Wettspiele...)
  • Kennenlernen verschiedener Sportgeräte (Kletterwand, Bälle, Keulen...)
  • regelmäßige Turnstunden und viel Bewegung an frischer Luft (bei jedem Wetter)
  • Rhythmik

Förderung geistiger Fähigkeiten

  • Obtisch Wahrgenommenes im Gedächtnis behalten und wiedergeben
  • Schulung der Beobachtungs- und Merkfähigkeit
  • Probleme erkennen und Lösungen finden
  • Förderung und Entwicklung aller Sinne ( hören, riechen, schmecken...)
  • Auf- und Ausbau der Denkfähigkeit (sortieren, ordnen, unterscheiden, schätzen...)
  • Förderung der Lernmotivation
  • Konzentration und Ausdauer

Spielfähigkeit als Voraussetzung von Schulfähigkeit

Das Freispiel als Schwerpunkt im Tagesablauf; Freispiel - bestimmte Zeitspanne im Tagesablauf, in der das Kind bestimmten Tätigkeiten von sich aus nachgehen kann

  • Was (spielen, beobachten, ausruhen, bauen, ausprobieren, vergleichen...)
  • Wo (Bauecke, Malecke, Puppenecke, Kaufladen, Flur, Turnraum, Tischspiele...)
  • Wie lange
  • mit wem ( anderen Kindern, Personal, allein, in der anderen Gruppe...)
  • mit welchem Material ( Bausteine, Puppen, Magneten, Fahrzeugen, Konstruktionsmaterial...)

Bedeutung des Freispiels

  • Entfaltung körperlicher, geistiger und seelischer Kräfte
  • Weiterentwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • lernen seine Umwelt zu verändern und Probleme zu lösen
  • Stärkung der Persönlichkeit und der Selbständigkeit
  • Verständnis für andere Menschen ( Rollenspiele...)
  • Klärung der eigenen Identität
  • Verarbeitung von Erlebnissen und Eindrücken
  • Bewältigung von Ängsten, Spannungszuständen
  • Schaffung von Wunschvorstellungen
  • Bewältigung der augenblicklichen Lebenssituation

Das Freispiel schafft wichtige Vorerfahrungen und dient in vielfacher Weise der Vorbereitung auf die Schule und das spätere Leben( Konzentration, Selbständigkeit, Ausdauer, Rücksichtnahme).

Die Rolle der Erzieherin/ weiteren pädagogischen Kraft im Freispiel

Beobachtung als wesentliche Grundlage um das Verhalten und Erleben der Kinder zu verstehen

  • um die Stärken und Schwächen zu erkennen ( um die Kinder da abzuholen wo sie stehen
  • um die Eltern über den Entwicklungsstand ihres Kindes zu informieren und zu beraten
  • um Zielsetzungen für die nächsten Entwicklungsabschnitte der Kinder festzulegen
  • gemeinsame Raumgestaltung nach Interessen und Bedürfnissen der Kinder
  • Unterstützung der Kinder bei Konflikten, Material...
  • Spielpartner der Kinder
  • Lernentwicklungen der Kinder weiterentwickeln
  • Freispielangebote setzen, für den Einzelnen oder eine Kleingruppe
  • Integration einzelner Kinder
  • Hospitation der Eltern begleiten

Nachmittagsangebote:

Am Mittwoch und Donnerstag finden von 14.00 Uhr - 15.00 Uhr Nachmittagsangebote aus den Bereichen:

  • Kreativität
  • Bewegung, Tanz und Sport
  • Musik
  • Forschen und Entdecken      

für die angemeldeten Kinder statt.  

Natürlich besteht auch weiterhin die Möglichkeit außerhalb der Nachmittagsangebote die Kinder betreuen zu lassen. Wir erfragen den Bedarf der Nachmittagsangebote jährlich in einer Elternumfrage. Bei Fragen kommen Sie einfach auf uns zu. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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